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PAK-haltige Parkett Kleber

1 Oct 2013

 

PAK-haltige Parkett Kleber

Ein Wohnhaus soll energetisch saniert werden. Auch einige Umbauten sind vorgesehen. Der Bauherr nimmt die Hilfe eines erfahrenen Architekten in Anspruch. Dem Parkett Fußbodenbelag wird hier eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Hier droht eine verborgene Gefahr.

 

Vorsicht ist besser. Der Parkett Kleber wird untersucht.

Der Verdacht bestätigt sich. Der PAK-Gehalt des verwendeten Teerklebers liegt im 5-stelligen Bereich. Hier besteht Handlungsbedarf.

 

Wo liegt das Problem?

PAK-haltige Teerkleber sind giftig. Wird mit diesem Produkt umgegangen muss unter Vollschutz gearbeitet werden. Das einatmen der Stäube und auch der Kontakt mit ungeschützter Haut hat eine schädigende Wirkung auf die Gesundheit. Einzelne Komponenten aus diesem Stoffgemisch gasen aus und rufen den typischen Teergeruch hervor.

 

Bisher hat hier aber nie etwas nach Teer gerochen…

In einem älteren Gebäude sind Fenster und Türen oft undicht. Eine Dämmung im Dach fehlt auch. Der natürliche Luftwechsel in solch einem Haus ist dabei relativ hoch. Der Nachteil sind die hohen Heizkosten. Durch dieses eher unfreiwillige Lüften bleibt jedoch die Schadstoffkonzentration unterhalb der Geruchschwelle. Nach der geplanten energetischen Sanierung sieht das natürlich anders aus.

 

Was ist zu tun?

Das Risiko, das ausgasendes Naphthalin die Raumluft kontaminiert muss wirksam unterbunden werden. Der gefährliche Teerkleber haftet sehr fest am Parkett und auch am Estrich. Der Estrich ist in der Regel so stark sekundär mit PAK belastet das ein weiterer Verbleib im Objekt auch nur nach einer entsprechenden Absperrung möglich wäre. Nach Abwägen der Vor- und Nachteile fällt die Entscheidung zugunsten der Total Maßnahme.

 

Umsetzung der Maßnahme

Beim Abbruch entsteht zwangläufig viel Staub. Dieser Staub darf sich nicht unkontrolliert ausbreiten. Der Arbeitsbereich muss wirksam abgeschottet werden. Eine kombinierte Zwei-Kammer-Personal und Material Schleuse dient als Zugang. Hierüber wird auch das Material ausgeschleust. Zusätzlich wird ein Unterdruckhaltegerät installiert um einen mehrfachen Luftwechsel zu erreichen. Nach dem Ausbau der Materialien erfolgt eine Feinreinigung des Sanierungsbereiches mit H-Saugern. Nach Freigabe des Sanierungsbereiches werden die Abschottungen zurück gebaut und der neue Fußboden kann eingebaut werden.

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