© 2018 - Haack Schadstoffsanierung

Haack Schadstoffsanierung GmbH
Nathoer Weg 44a
06868 Coswig OT Ragösen

Tel.: 034907 / 210 19

Fax: 034907 / 202 78

Email: ullihaack@t-online.de

Brandschutzklappen

3 Nov 2015

 

Brandschutzklappen

Ein Schulgebäude aus den frühen 1970er Jahren soll saniert werden. Der Bauherr hat frühzeitig ein Schadstoffkataster durch einen Profi erstellen lassen. Neben den üblichen Verdächtigen wurden die Brandschutzklappen ganz genau betrachtet.

 

Brandschutzkappen beinhalten Bauteile aus schwachgebunden Asbest
Das ist soweit bekannt. Der Ausbau von asbesthaltigen Brandschutzklappen darf nur von Unternehmen ausgeführt werden welche für den Umgang mit Asbest in schwachgebundener Form zugelassen sind. Der „kleine“ Asbestschein reicht hier nicht aus.


Die Faserfreisetzung beim Ausbau von Brandschutzkappen hält sich in Grenzen. Oder?
Innerhalb der Brandschutzklappe befindet sich ein asbesthaltiges Klappenblatt. Dieses Blatt schlägt bei Auslösung der Brandschutzklappe auf eine asbesthaltige Dichtung. Während des normalen Betriebes ist hier mit keiner Faserfreisetzung zu rechnen. Ebenso ist beim Fachgerechten Ausbau des Bauteils mit keiner Faserfreisetzung zu rechnen. Problematisch wird es jedoch beim Mörtel.


Brandschutzklappen werden in Brandschutzwände eingebaut. Dazu verwendet man Mörtel.
Hier liegt das Problem. Teilweise wurden hier asbesthaltige Mörtel verwendet. In diesem Gebäude wurden manche Brandschutzklappen mit asbesthaltigen Mörtel eingebaut, andere nicht. Der Gutachter hatte an jeder Klappe eine Probe genommen. Ein Schema war nicht erkennbar.


Asbesthaltiger Mörtel oder nicht, welchen Unterschied macht das?
Um die Brandschutzklappe auszubauen muss diese rundherum freigestemmt werden. Bei asbestfreien Material ist das kein Problem. Bei asbesthaltigen Mörtel ist mit einer enormen Faserfreisetzung zu rechnen. Im Sinne der TRGS 519 erfolgt dann die Demontage der Brandschutzklappe als sogenannte „große Maßnahme“.


Aufgabenstellung
Der Arbeitsbereich rund um die Brandschutzklappe muss unterdruckdicht abgeschottet werden. Der Zugang zum Sanierungsbereich erfolgt über eine 4-Kammer-Schleuse. Unterdruckhaltung und Unterdrucküberwachung sind notwendig. Nach Demontage der Brandschutzklappe erfolgt die Feinreinigung. Eine Freimessung ist obligatorisch.


Aufwand und Kosten
Je nach Größe und Einbauort ist eine Brandschutzklappe mit asbestfreiem Mörtel in wenigen Stunden ausgebaut. Die Kosten liegen dabei unter 200 Euro je Stück. Beim Ausbau von Brandschutzklappen mit asbesthaltigen Mörtel betragen die Kosten für den Ausbau von sechs Brandschutzklappen innerhalb von zwei Sanierungsbereichen ca. 1200 Euro je Stück. Preise ohne Entsorgung.

Please reload

Aktuelle Einträge
Please reload

Archiv
Please reload

Kategorien
Please reload